Bautafeln richtig planen: Inhalt, Grösse und Platzierung

P+P Reklamen AG – Werbetechnik, Grafik, Beschriftungen im Digitaldruck und Siebdruck

Eine Baustelle zieht Blicke auf sich. Was die Passanten dabei lesen, lässt sich steuern. Bautafeln sind das erste öffentliche Gesicht eines Bauprojekts – lange bevor das fertige Gebäude für sich spricht. Wer Inhalt, Format und Standort sorgfältig plant, macht aus einer Pflichtübung ein wirksames Werbemittel. Wer das nicht tut, verschenkt Sichtbarkeit.

Dieser Beitrag zeigt, worauf es bei der Planung von Bautafeln in der Praxis ankommt.

Welche Informationen gehören auf eine Bautafel?

Nicht alles, was mitgeteilt werden könnte, gehört auch auf die Tafel. Platz ist begrenzt, Lesbarkeit hat Vorrang. Die Kunst liegt darin, das Wesentliche klar sichtbar zu machen und Nebensächliches wegzulassen.

Unverzichtbare Inhalte:

  • Projektbezeichnung oder Gebäudename
  • Bauherrschaft (Name, Kontaktangaben)
  • Architekt und Generalunternehmer
  • Art des Projekts (Neubau, Umbau, Renovation)
  • Baubeginn und geplante Fertigstellung
  • Visualisierung des fertigen Objekts (bei Verkauf oder Vermietung besonders wirksam)
  • Je nach Bauprojekt Preise / Anzahl Wohnungen / Wohnungsgrössen

Empfehlenswert, aber situationsabhängig:

  • Beteiligte Handwerker und Fachplaner
  • Kontaktangaben für Verkauf oder Vermietung
  • QR-Code mit Link zur Projektwebsite

Zu vermeiden:

  • Übermässig viel Fliesstext
  • Zu kleine Schriftgrössen für die vorgesehene Betrachtungsdistanz
  • Mehrere gleichwertige Botschaften, die miteinander konkurrieren

Eine klare Hierarchie der Informationen ist entscheidend: Das Wichtigste fällt sofort ins Auge, die Details erschliessen sich beim zweiten Blick. Dieses Prinzip gilt unabhängig davon, ob die Tafel primär informieren oder aktiv vermarkten soll.

Lesbarkeit aus Distanz: Schriftgrösse, Kontrast und Layout

Eine Bautafel, die aus zehn Metern kaum zu entziffern ist, verfehlt ihren Zweck. Lesbarkeit ist keine Frage des Geschmacks, sondern eine technische Anforderung, die von Anfang an ins Layout einfliesst.

Als Richtwert gilt: Für jeden Meter Leseabstand braucht ein Buchstabe mindestens einen Zentimeter Schriftgrösse. Wer seine Tafel also für eine Betrachtungsdistanz von 15 bis 20 Metern plant, sollte die Hauptbotschaft in einer Schriftgrösse von mindestens 15 bis 20 Zentimetern anlegen.

Weitere Faktoren, die die Lesbarkeit beeinflussen:

  • Schriftwahl: Serifenlose Schriften (z.B. Helvetica, Arial, Frutiger) sind aus grösserer Distanz klarer lesbar als Serifenschriften. Skriptschriften oder dekorative Fonts sind für Hauptbotschaften ungeeignet.
  • Kontrast: Dunkle Schrift auf hellem Grund oder helle Schrift auf dunklem Grund. Mittlere Kontraste ermüden das Auge und verringern die Fernwirkung.
  • Zeilenabstand: Zu enge Zeilenführung lässt Text verschwimmen. Grosszügige Abstände verbessern die Lesbarkeit erheblich.
  • Freiflächen: Ein gut geplantes Layout lässt dem Auge Raum zum Atmen. Vollgestopfte Tafeln wirken unruhig und werden überflogen statt gelesen.

Wer eine Visualisierung des Bauprojekts integriert, platziert sie so, dass sie das Textlayout ergänzt statt stört. Ein gutes Verhältnis: ein Drittel Bild, zwei Drittel Text und Weissraum.

Temporäre vs. dauerhafte Bautafeln

Nicht jede Baustelle dauert gleich lang, und nicht jeder Einsatzzweck stellt dieselben Anforderungen an die Tafel.

Temporäre Bautafeln kommen bei kürzeren Projekten, Sanierungen oder temporären Aktionen zum Einsatz. Hier steht die Kosteneffizienz im Vordergrund. Blachenmaterial aus PVC ist leichter, flexibler zu montieren und kostengünstiger als eine Aluminiumumlösung. Es eignet sich besonders für Fassadenmontagen am Gerüst sowie für Standorte, an denen die Tafel nach Abschluss der Arbeiten nicht mehr benötigt wird.

Dauerhafte Bautafeln aus Aluminium oder Aluverbundplatten sind die richtige Wahl, wenn ein Projekt über mehrere Jahre läuft oder die Tafel auch nach Bauabschluss als Informationsträger genutzt werden soll. Aluminiumplatten sind formstabil, wetterfest und unempfindlich gegenüber Frost, Hitze und UV-Strahlung. Sie behalten über Jahre ihre Form, ohne zu verziehen oder zu rosten.

Ein praktischer Vorteil beider Varianten: Neue Handwerker oder aktualisierte Informationen lassen sich nachträglich mit wetterfesten Klebefolien ergänzen, ohne die gesamte Tafel neu produzieren zu müssen.

Formate und Standortwahl: Was wo funktioniert

Das richtige Format hängt vom Standort, der Sichtdistanz und der Grösse des Bauprojekts ab. Bewährte Richtwerte aus der Praxis:

Innerorts sind kompaktere Formate sinnvoll. Bei kürzerem Sichtabstand reicht eine Tafel von 300 × 200 cm oder 250 × 125 cm aus. Grössere Formate können innerorts sogar kontraproduktiv wirken, wenn der verfügbare Platz begrenzt ist.

Ausserorts oder an Hauptstrassen empfiehlt sich mehr Fläche. Formate von 400 × 300 cm oder 600 × 200 cm erzielen eine gute Fernwirkung und sind bereits aus dem fahrenden Auto lesbar.

Bei der Standortwahl sind folgende Punkte zu beachten:

  • Sichtachse: Die Tafel sollte von der Hauptverkehrsrichtung aus gut sichtbar sein, nicht seitlich versteckt.
  • Bodenabstand: Standardmässig werden Bautafeln mit rund 100 Zentimetern Bodenabstand montiert. Das schützt vor Beschädigungen und sorgt für eine natürliche Blickhöhe.
  • Montageform: Freistehende Tafeln auf Holzpfosten mit Rückstützen sind die klassische Lösung für offene Flächen. An Gerüsten oder Fassaden bietet sich eine direkte Wandmontage an.
  • Bewilligung: Je nach Gemeinde und Standort kann eine baurechtliche Bewilligung erforderlich sein. Es empfiehlt sich, die Anforderungen frühzeitig beim zuständigen Bauamt zu klären.
  • Grösse Bauprojekt / Anzahl Wohnungen: Je grösser das Projekt, desto mehr Informationen erscheinen auf der Baureklame. Projekte bis 10 Wohnungen sind eher im Bereich 3x2m, grössere Projekte ab 10 Wohnungen eher bei 4x2m plus anzusiedeln. 

Geeignete Untergründe und Unterkonstruktionen für Baureklamen
Für Wiesen- oder Erdgrund Standorte verfügt P+P Reklamen AG über ein bewährtes Erdanker System, welches eine stabile Montage garantiert. Auf derRückseite benötigen man je nach Tafelgrösse  2-3m freien Platz für die Rückabstützung.

Bei engen Platzverhältnissen können auch Bauseitig Pfosten betoniert werden, an denen das Montageteam die Baureklame montieren kann.

Zudem sind auch Befestigungen am Baugerüst, oder Baubaracken möglich.

Kosten fair aufteilen: Die Unternehmerliste

Bautafeln werden in grösseren Projekten häufig gemeinsam von mehreren beteiligten Firmen finanziert. Auf der Tafel erscheinen dann die Logos der Planer, oder Namen aller Handwerker. Der Architekt oder Bauherr macht dann in den Bauverträgen pauschale Abzüge für die Kosten der Baureklame, anteilig nach Umfang oder Vereinbarung. Neue Partner können nachträglich per Klebefolie ergänzt werden, ohne eine vollständige Neuproduktion auszulösen. Das hält die Tafel aktuell und die Kosten überschaubar.

Bautafeln von P+P Reklamen

P+P Reklamen plant, produziert und montiert Bautafeln seit über 50 Jahren. Die Fertigung erfolgt im eigenen Betrieb in Eschenz (Thurgau), Layoutvorschläge und Druckdatenaufbereitung inklusive. Vor der Produktion erhalten Kunden ein Gut-zum-Druck zur Freigabe, damit Inhalt, Farben und Proportionen genau den Vorgaben entsprechen.

Die Montage erfolgt vor Ort, freistehend oder verschraubt an der Fassade / Baugerüst, angepasst an die Gegebenheiten der Baustelle. Es gelten Festpreise ohne laufende Mietkosten. Die freistehende Montage erfolgt mit Erdankern, planen Sie auf der Rückseite der Baureklame 3-4m freien Platz ein.

Sie planen eine Bautafel für Ihr nächstes Projekt? Kontaktieren Sie P+P Reklamen für eine unverbindliche Offerte zu Grösse, Material und Montage.

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